Therapien

  1. Stammzellentherapie

Bereits 1988 konnte mit dieser Therapieform ein fünfjähriger Junge, der an der seltenen Erbkrankheit Fanconi-Anämie litt, therapiert werden.

Die Fanconi-Anämie tritt bei allen Menschen egal welcher Herkunft auf und zeigt sich unter anderem durch angeborene Fehlbildungen, einer kleinen Statur, sowie Rückbildung des Knochenmarks und Pigmentanomalien der Haut. Außerdem besteht bei den erkrankten ein extrem erhöhtes Risiko für Leukämien und solide Tumore.

Der Junge konnte mit den Stammzellen seiner geborenen Schwester behandelt werden.

Die Stammzellenforschung ist bereits sehr weit fortgeschritten. Mit den aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen können verschiedenste Krankheiten therapiert werden. Stammzellentherapien gibt es unter anderem für Krebserkrankungen der Blutzellen, Autoimmunkrankheiten und Stoffwechselkrankheiten. Auch bei bestimmten Blutkrankheiten kann auf eine Stammzellentherapie zurück gegriffen werden.

Bei einer Transplantation von Stammzellen wird zwischen einer autologen und allogenen Transplantation unterschieden. Bei autologe Transplantationen sind der Spender und Empfänger dieselbe Person. Bei allogenen Transplantationen gehören die Spender lediglich der eigenen Art an.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.